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Unsere Fundgrube
zu wissenswerten, aber nicht mehr brandaktuellen Meldungen.

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Versicherungs-News (Archiv)

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Insbesondere Selbstständige ohne Krankheitsschutz 
Laut aktuellem Bericht der Leipziger Volkszeitung sind 200.000 bis 300.000 Menschen nicht krankenversichert. Bei dieser Zahl beruft sich das Blatt auf Kassenexperten. Das Bundesgesundheitsministerium (BMGS) wies die Zahlen als Spekulation zurück. Neben der im Jahr 2003 vom Statistischen Bundesamt erhobenen Zahl von 188 000 gebe es keine gesicherten Erkenntnisse. Während die Zeitung bei der Nichtversicherung insbesondere Hartz-IV-Folgen ausmacht, weist das ver.di-Referat Selbstständige darauf hin, dass überproportional viele Solo-Unternehmerinnen und -Unternehmer deshalb an der Vorsorge sparen, weil sie sich eine Versicherung wegen niedrigster Honorare schlicht nicht leisten könnten. Nach den Referats-Berechnungen, so ver.di-Vertreterin Veronika Mirschel, "sind Selbstständige weit stärker von der Problematik betroffen als der Bevölkerungsdurchschnitt".
Gewerkschaften und Verbraucherschützer hatten schon im Januar Alarm geschlagen: Betroffen seien demnach vor allem Klein-Selbstständige, die sich eine Krankenversicherung nicht leisten könnten. Die Politik sei gefragt, die Regelungen des Sozialgesetzbuches so zu ändern, dass es für diese Bevölkerungsgruppe leichter wird, gesetzlich krankenversichert zu werden und zu bleiben.
Daher fordert ver.di, die Beiträge für die gesetzliche Krankenkasse entsprechend des tatsächlichen Einkommens zu erheben. Die Kassen haben hier derzeit noch eine Mindestgrenze festgelegt, an denen sich die Beiträge bemessen und die mit derzeit rund 1800 Euro für viele Selbstständige wesentlich zu hoch ist.

(20.04.2005)

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