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Allgemeine News (Archiv)

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Forderungsmanagement
Offene Rechnungen aus 2013 jetzt einfordern 
Die Weihnachtszeit ist eine gute Gelegenheit, an Geschenke zu denken. – Und daran, sie nicht dem Falschen zu machen: Wer noch offene Rechnungen oder andere Forderungen aus 2013 vorliegen hat, muss sich sputen, ehe sie durch Verjährung hinfällig werden.

Die Verjährung von Forderungen aus Handels- oder Dienstleistungsgeschäften, also auch die von Honorarforderungen, tritt am Ende des dritten Jahres nach Rechnungsdatum ein – zum 31.12.2016 also für alle Rechnungen, die irgendwann im Jahre 2013 geschrieben wurden. Um die Verjährung anzuhalten oder neu beginnen zu lassen, muss man schnell aktiv werden und gegebenenfalls ein Gericht anrufen. Denn: Eine Zahlungserinnerung reicht nicht aus, um die Verjährung zu stoppen. – Wenn der Kunde nicht bereit ist zu zahlen und den Anspruch nicht ausdrücklich anerkennt, müssen härtere Maßnahmen ergriffen werden. Entsprechend § 204 BGB sollte ein Mahnbescheid geschickt oder Klage erhoben werden. Und dabei die fälligen Verzugszinsen nicht vergessen.

Da die Maßnahme bis zum 31. Dezember ergriffen sein muss, ist alternativ eine schnelle Kontaktaufnahme mit den Schuldnern gefragt, um gegebenenfalls einen Neubeginn der Verjährungsfrist zu vereinbaren. Die Verjährung beginnt – so § 212 BGB – nämlich auch dann erneut, wenn der Geschäftspartner damit einverstanden ist. Neben einem entsprechenden Schreiben kann der säumige Kunde, sein Einverständnis auch durch aktives Handeln kund tun. Das Gesetz nennt hier als Möglichkeiten etwa die Zahlung von Abschlägen, Zinsen oder Sicherheitsleistungen.

Maßnahmen gegen Kunden, die nicht zahlen, fallen unter den ver.di-Rechtsschutz. Den muss man beantragen, bevor rechtliche Schritte einleitet werden. Am besten also den Rechtsschutz schon beantragen, bevor der Antrag auf einen Mahnbescheid raus geht.

(30.11.2016)

Verweise zu diesem Artikel:
mediafon-Ratgeber: Was tun, wenn der Kunde nicht zahlt?
Der mediafon-Ratgeber zum ver.di-Rechtsschutz

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