Zurück zur StartseiteNewsWer wir sindDer mediafon-RatgeberTermine & SeminareHonorare, Empfehlungen, Verträge und TarifeVolltext-SucheInterner Bereich


  Übersicht  

  Allgemein  
  Recht  
  Versicherungen  
  Steuern  
  Archiv  
            
  Newsletter  


Unsere Fundgrube
zu wissenswerten, aber nicht mehr brandaktuellen Meldungen.

Informationen, die längere Zeit gültig bleiben, finden sich übrigens an anderer Stelle: Sie werden kontinuierlich in unseren Ratgeber mediafon eingepflegt.

Steuer-News (Archiv)

Zurück zur Übersicht

Bundesfinanzhof
Berufsunfähigkeitsversicherung keine Werbungskosten 
Mit Urteil vom 5. Dezember 2005, das jetzt bekannt wurde, hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit als private Ausgabe gilt. Selbstständige können die Kosten also nicht als Betriebsausgabe von der Steuer abziehen. Denn: Nach Ansicht des Gerichts liegt das Risiko, das abgedeckt werden soll, bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV) überwiegend im privaten Lebensbereich.

Als Personenversicherung ist eine BUV damit nicht als Werbungskosten bzw. Betriebsausgabe, sondern nur als "sonstige Vorsorgeaufwendung" in der Steuererklärung zu berücksichtigen. Damit wurde die BUV anderen Versicherungen wie der Krankentagegeldversicherung gleichgestellt, da sie – so der BFH - ebenfalls den wirtschaftlichen Ausgleich krankheitsbedingter Einnahmeausfälle bezwecke (Aktenzeichen: VI B 64/04, noch nicht veröffentlicht).
Eine BUV kann bis zum Höchstbetrag von 1500 Euro jährlich als Vorsorgeaufwendung angesetzt werden. Das Problem: Insgesamt können als Vorsorgeaufwendungen jährlich nur 2.400 Euro geltend gemacht werden. Eine Summe die schnell überschritten ist.
Weiterhin als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können die Prämien für betriebliche Versicherungen wie z.B.
  • Betriebsausfall- und Betriebsunterbrechungsversicherungen, die bei Ausfall des Inhabers die laufenden Kosten wie Miete, Personalkosten usw. abdecken,
  • berufliche Haftpflicht-, Sach- und Rechtsschutzversicherungen
  • und vor allem für die Unfallversicherung in der Berufsgenossenschaft.


(24.02.2006)

Auf Sozialen Netzwerken posten:
Zum Seitenanfang

Meldung versenden   |    Druckversion dieser Seite   |   Impressum