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Allgemeine News (Archiv)

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Honorare
Lektorat: Honorarempfehlung des VfLL 
32 Euro pro Stunde sind das Minimum; bei Aufträgen mit hohem Schwierigkeitsgrad sind auch 53 Euro und mehr gerechtfertigt: Der Verband der freien Lektorinnen und Lektoren (VfLL) hat in seiner aktuellen Honorarempfehlung (Stand Januar 2011) Honorare empfohlen, die – können sie realisiert werden - ein vernünftiges Auskommen erwarten lassen.

Eine gute Begründung für die eigene Kalkulation liefert die - seit vielen Jahren fast unveränderte - Honorarempfehlung gleich mit. Dabei empfiehlt der VfLL grundsätzlich eine Abrechnung nach Stundensätzen, die z.B. betragen sollten für
  • Korrektorat ab 32 €/h,
  • Stilistisches Lektorat ab 42 €/h,
  • Standard- und Übersetzungslektorat ab 47 €/h,
  • Werbe- sowie Fach- und Schulbuchlektorat ab 53 €/h,
Gegebenenfalls sollten ca. 10 Prozent Zuschläge für das Handling sowie 50 bis 100 Prozent für Abend- und Wochenendarbeit vereinbart werden.

Um den voraussichtlichen Zeitaufwand zu ermitteln, empfiehlt der VfLL vorab ein Probelektorat von einigen repräsentativen Musterseiten oder Abschnitten; zur internen Kontrolle sollte die benötigte Arbeitszeit konsequent erfasst werden.
Bei längeren Arbeiten, insbesondere außerhalb des eigenen Büros, können auch Tagespauschalen sinnvoll sein. Sie sollten pro Arbeitstag (inkl. An- und Abreisezeit) 320 – 470 Euro betragen.
Bei Abrechnung nach Normseiten sei darauf zu achten, dass tatsächlich 1.500 – 1650 Zeichen pro Seite (und nicht, wie oft üblich, 1.800) abgerechnet werden. Das Honorar für eine solche Seite eines durchschnittlich anspruchsvollen Manuskripts sollte 5,00 bis 9,00 € betragen.
Erfordert das Manuskript so intensive Eingriffe in den Text, dass der Lektorin dadurch eigene Urheberrechte erwachsen, sollte zusätzlich eine Beteiligung von 1 – 9 Prozent vom Nettoladenverkaufspreis vereinbart werden (9% vor allem bei aufwendigem Ghostwriting).

(01.01.2011)

Verweise zu diesem Artikel:
VfLL-Seite zur Honorarempfehlung

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