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Informationen, die längere Zeit gültig bleiben, finden sich übrigens an anderer Stelle: Sie werden kontinuierlich in unseren Ratgeber mediafon eingepflegt.

Steuer-News (Archiv)

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Unternehmensteuerreform 2008
Absetzbarkeit für GWG ab 2008 verändert 
Die umstrittene Unternehmenssteuerreform wurde in der vom Finanzausschuss empfohlenen Fassung am 25. Mai im Bundestag gegen die Stimmen der Opposition verabschiedet. Die Zustimmung des Bundesrates Anfang Juli gilt als sicher. Die laut ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong "volkswirtschaftlich falsche" Reform hat auch Auswirkungen auf Personenunternehmen.

Dazu gehört vor allem die Änderung zur Absetzbarkeit geringwertiger Wirtschaftsgüter (GWG). Können diese bisher bis zu 410 Euro im Anschaffungsjahr sofort und vollständig als Betriebsausgabe abgezogen werden, wird der Sofortabzug bei Anschaffungs- bzw. Herstellkosten ab 2008 auf 150 Euro begrenzt. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 und 1.000 Euro sollen ab dann im Rahmen einer 'Poolbewertung' addiert und dann über fünf Jahre abgeschrieben werden. - Weitere Änderungen, die wir im Ratgeber mediafon zusammengefasst haben, werden sich bei der Ansparabschreibung ergeben.

Und: Personenunternehmen zahlen weiterhin bis zu 45 Prozent Einkommensteuer. Nur in Ausnahmefällen werden sie - anders als die Gewinner dieser Reform, die Kapitalgesellschaften - steuerlich entlastet. Wer nämlich die Gewinne im Unternehmen belässt, kann auf Antrag eine steuerbegünstigte Rücklage bilden, so dass der Steuersatz auf unter 30 Prozent sinkt. Diesen Antrag kann stellen, wer zu mehr als 10 Prozent am Gewinn beteiligt ist oder wenn dieser für ihn mehr als 10.000 Euro beträgt. Wer diesen steuerlich begünstigten Gewinn später entnimmt, muss die Entnahme jedoch mit 25 Prozent nachversteuern.

(25.05.2007)

Verweise zu diesem Artikel:
Zu den weiteren Änderungen siehe die Meldung zum Gesetzentwurf
Die vom Bundestag verabschiedete Fassung (PDF, 66 S.)

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