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Allgemeine News (Archiv)

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Fünf Prozent mehr Freiberufler 
Laut Bundesverband der Freien Berufe (BFB) ist die Zahl der Selbstständigen in den Freien Berufen weiter gestiegen. Für das Jahr 2007 geht der Verband von 954.000 freiberuflich Tätigen und damit gut fünf Prozent Steigerung gegenüber dem Vorjahr (906.000 Freie) aus.

Die Zahlen des BFB wurden durch das mit ihm eng verbundene Institut für Freie Berufe (IFB) der Universität Erlangen in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt erhoben. Nach deren Berechnungen hat sich damit in den letzten 15 Jahren die Zahl der Freiberufler fast verdoppelt. - Dass der BFB, der die Vertretung aller freien Berufe für sich reklamiert, die Zahlen insgesamt mit Freude zur Kenntnis nimmt, verwundert nicht. Nützt dies doch auch dem Lobby-Einfluss, den der BFB im Namen aller freien Berufe geltend macht, obwohl er dabei traditionell als wirtschaftsliberales Sprachrohr und Vertretung der klassischen freien Berufe auftritt.

Erstaunlich sind auf den ersten Blick die neuen Töne, die Rechtsanwalt Arno Metzler, seines Zeichens BFB-Hauptgeschäftsführer, anschlägt. Die steigenden Selbstständigen-Zahlen, so Metzler, wiesen auch auf "das Phänomen der Notselbstständigkeit" hin. - Das Rezept des Verbandes hingegen ist wieder eines Kammervertreters würdig: "Im Einzelfall die Existenzgründung noch schärfer auf ihre Marktchancen prüfen". Ob eher durch Zulassungsbeschränkungen der Kammern oder durch Versagung von Gründungszuschüssen, blieb einstweilen offen. Von der Politik jedenfalls und nicht von den Kammern erwartet der BFB nun nebulös, dass "hier mehr kommen" müsse als in der Vergangenheit. Die Stoßrichtung macht das schon ein wenig klarer.

(13.08.2007)

Verweise zu diesem Artikel:
BFB-Grafik zur Freiberufler-Entwicklung seit 1992 (PDF)

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