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Allgemeine News (Archiv)

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Soziale Sicherung: Deutschland hinkt hinterher 
Bei der sozialen Absicherung der "neuen Selbstständigen" tendiert Deutschland in Europa eher zum Schlusslicht. Zu diesem Schluss kommt die Studie "Neue Selbstständige und soziale Sicherheit - ein europäischer Vergleich", die jetzt in den WSI-Mitteilungen 7/2007 veröffentlicht wurde.

Im Vergleich mit den vier in den Vergleich einbezogenen Ländern Schweden, Italien, Großbritannien und Niederlande ist die Absicherung in Deutschland danach am schlechtesten. Die Studie, die von Karin Schulze Buschoff vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung verfasst wurde, vergleicht obligatorische Sicherungssyteme für Selbstständige, die allein, also ohne Angestellte, arbeiten, was in Deutschland bereits für die Hälfte aller Selbstständigen zutrifft.

Im Unterschied zu Deutschland, wo die Selbstständigen mit Ausnahme der Künstler und Publizistinnen in die solidarischen Sicherungssysteme nicht einbezogen sind, haben sie in anderen Ländern Zugang zur kostenlosen Krankenversorgung (Großbritannien) bzw. zur Krankenversicherung (Schweden), zur Rentenversicherung (Schweden, Italien, Niederlande) und bekommen bei Mutterschaft Geldleistungen (Schweden, Italien, Großbritannien). Lediglich die Arbeitslosenversicherung bleibt auch in anderen Ländern - mit Ausnahme des Musterlandes Schweden - weitgehend tabu.

(20.09.2007)

Verweise zu diesem Artikel:
Zusammenfassung der Studie im "Böckler-Impuls"

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