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Allgemeine News (Archiv)

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Existenzgründung
Neue Beratungsförderung bei Gründung Arbeitsloser 
Seit 1. Oktober können sich Gründerinnen und Gründer aus der Arbeitslosigkeit eine Hilfe bei den ersten Schritten im neuen Job weitgehend vom Staat bezahlen lassen. Der erstattet 90 Prozent - maximal jedoch 3.600 Euro netto - der Beratungskosten zu wirtschaftlichen und organisatorischen Fragen über die KfW-Mittelstandsbank.

Die Förderung muss innerhalb des ersten Jahres nach der Gründung beantragt werden, Kosten für Beratungen vor der Gründung werden dabei nicht erstattet. Weitere Formalie: Die Gelder müssen über einen Regionalpartner der KfW beantragt werden - meistens sind dies die Kammern.

Die neue Beratungsförderung für Bezieher von Arbeitslosengeld ergänzt die bisherige Förderung über das Programm "Gründercoaching Deutschland". Darüber können Selbstständige bereits seit gut einem Jahr Zuschüsse für Coaching-Maßnahmen mit Gesamtkosten von bis zu 6.000 Euro beantragen. Dafür haben sie bis zu fünf Jahren nach der Gründung Zeit, allerdings ist die Förderquote geringer: Leistungen der Unternehmensberatung werden dabei in den neuen Bundesländern und "Sondergebieten" mit 75 Prozent (also bis zu 4.500 Euro) in den alten Ländern mit 50 Prozent (bis 3.000 Euro) bezuschusst. Bei dieser Maßnahme müssen die Anträge vor Abschluss eines Beratungsvertrags über die KfW-Regionalpartner gestellt werden. - Das Beratungshonorar darf bei beiden Förderungen 800 Euro pro Tag nicht überschreiten.

Die Coaching-Förderung ist ein aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziertes Programm des Bundes. Es wird von der KfW im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) angeboten und ist Teil einer neuen Arbeitsteilung zwischen Bund und Ländern: Die Länder konzentrieren sich bei der Förderung von Beratereinsätzen auf die Vorgründungsphase, der Bund auf die Nach-Gründungsphase.

(02.10.2008)

Verweise zu diesem Artikel:
KfW-Seite zum Gründercoaching

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