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Versicherungs-News (Archiv)

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Künstlersozialabgabe
RTL muss für Bohlen & Co. an die KSK zahlen 
Der Fernsehsender RTL muss - so das Sozialgericht Köln - für die Jury von Deutschland sucht den Superstar (DSDS) knapp 175.000 Euro Künstlersozialabgabe nachzahlen. Das Gericht sah in dem Urteil, gegen das Widerspruch eingelegt werden kann, beurteilte Arbeit der Juroren als künstlerische Tätigkeit.

Der Sender, der gegen einen Beitragsbescheid der Künstlersozialkasse (KSK) für die Jahre 2002 bis 2006 geklagt hatte, sieht die Tätigkeit hingegen als eine von Expertinnen und Experten. Da aber bereits ein geringer Grad eigenschöpferischer Leistung, so das Gericht der Linie des Bundessozialgerichts folgend, die Abgabenpflicht begründet, sei diese hier gegeben. Denn in den Verträgen wurde festgelegt, dass die Juroren eigenschöpferische, höchstpersönliche Leistungen erbringen.

Die ausstehenden Zahlungen für die DSDS-Juroren sind übrigens nur ein kleiner Teil der ausstehenden KSK-Zahlungen: Eine Betriebsprüfung kam 2006 zu dem Ergebnis, dass der Sender noch rund elf Millionen Euro zu entrichten hat.

(13.11.2007)

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