Zurück zur StartseiteWer wir sind und wie wir beratenDer mediafon-RatgeberTermine & SeminareHonorare, Empfehlungen, Verträge und TarifeVolltext-SucheInterner Bereich





Unsere Fundgrube
zu wissenswerten, aber nicht mehr brandaktuellen Meldungen.

Informationen, die längere Zeit gültig bleiben, finden sich übrigens an anderer Stelle: Sie werden kontinuierlich in unseren Ratgeber mediafon eingepflegt.

Versicherungs-News (Archiv)

Zurück zur Übersicht

FDP-Fraktion:
Anreize zur privaten Vorsorge gefordert 
Die FDP im Bundestag will weitere Anreize zur privaten Vorsorge schaffen. Dabei kritisiert sie, dass Einkommen aus einer privater Vorsorge zurzeit voll auf die Grundsicherung im Alter angerechnet werden. Dies zerstöre bei Geringverdienern die Anreize zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge.

In einem Beschluss-Antrag vom 14. November, der jetzt auf dem Bundestags-Server eingestellt wurde, fordern die Liberalen daher, einen Teil der Einkommen aus einer privaten Altersvorsorge nicht auf die Grundsicherung anzurechnen. Nach dem Motto: "Wer vorsorgt, soll auch davon profitieren" will die FDP, dass monatlich bis zu 100 Euro einer Altersvorsorge ohne Anrechnung ausgezahlt werden und entsprechende Einkommen zwischen 100 und 800 Euro zu 20 Prozent anrechnungsfrei gestellt werden. In der Begründung errechnet die Fraktion, dass jemand mit 1850 Euro Monatsverdienst bereits 35 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen muss, um das Grundsicherungsniveau zu erreichen. Wer 400 Euro weniger verdient muss dafür bereits 45 Jahre Beiträge einzahlen.

Da insbesondere Selbstständige zu den Geringverdienern und Altersarmut-Gefährdeten gehören (siehe mediafon-Meldung vom 21. November) scheint der FDP-Vorschlag auf den ersten Blick eine gute Idee zu sein. Langfristig jedoch würde damit vor allem der Versicherungswirtschaft das Geschäft erleichtert und der Weg zu einer Erwerbstätigenversicherung oder einer Grundsicherung erschwert. Zudem bleibt das eigentliche Problem der Niedrighonorare- und -löhne ausgespart, mithin die eigentliche Ursache für die mangelnde Zusatzvorsorge.

(27.11.2007)

Verweise zu diesem Artikel:
Wikipedia-Erläuterung zur Grundsicherung

Auf Sozialen Netzwerken posten:
Zum Seitenanfang

Meldung versenden   |    Druckversion dieser Seite   |   Impressum