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Versicherungs-News (Archiv)

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DRV-Chef fordert Pflichtvorsorge 
In einem Interview mit der Passauer Neuen Presse (PNP) hat der Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV), Herbert Rische, am 18. Dezember erneut eine Renten-Versicherungspflicht für Selbstständige gefordert. Diese Pficht sei als Schutz vor Altersarmut für alle Selbstständigen notwendig, die heute keiner Versicherungspflicht unterliegen. - Die ver.di-Selbstständigen weisen darauf hin, dass eine solche Pflicht nur dann Sinn macht, wenn auch Auftraggeber zur Finanzierung der Vorsorge herangezogen werden.

Unternehmen, so Rische in dem Interview, engagieren heute gezielt Selbstständige, die bei "neuen Formen der Selbständigkeit auch ausgenutzt werden, nach dem Motto: Die sind etwas billiger, weil sie keine Sozialversicherung kosten". Beispiele hierfür seien selbstständige Kellner oder LKW-Fahrer. Langfristig erwartet der DRV-Chef dabei, dass sich die Ausrichtung des Rentensystems auf das Leitbild des abhängig Beschäftigten ändern werde.

Ergänzung vom 14.1.08: Dass Rische es dabei auch vorstellbar findet, Unternehmen, die Selbstständige ausnutzen, an den Vorsorgekosten zu beteiligen, ging aus diesem Interview nicht hervor. Diesen Gedanken, der nach Meinung der ver.di-Selbstständigen eine notwendige Reaktion auf die Problematik ist, brachte er jedoch Mitte Januar 2008 in einem weiteren Interview in die Diskussion ein.

(18.12.2007)

Verweise zu diesem Artikel:
Rische-Interview in der PNP

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