Zurück zur StartseiteNewsWer wir sindDer mediafon-RatgeberTermine & SeminareHonorare, Empfehlungen, Verträge und TarifeVolltext-SucheInterner Bereich


  Übersicht  

  Allgemein  
  Recht  
  Versicherungen  
  Steuern  
  Archiv  
            
  Newsletter  


Unsere Fundgrube
zu wissenswerten, aber nicht mehr brandaktuellen Meldungen.

Informationen, die längere Zeit gültig bleiben, finden sich übrigens an anderer Stelle: Sie werden kontinuierlich in unseren Ratgeber mediafon eingepflegt.

Versicherungs-News (Archiv)

Zurück zur Übersicht

Künstlersozialversicherung
CDU/CSU-Fraktion verteidigt KSK 
Gegen die Forderung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHT), die Künstlersozialversicherung abzuschaffen, hat der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen, die KSK in Schutz genommen. Die KSK habe in den vergangenen 25 Jahren "ihre Berechtigung mehr als bewiesen", schreibt er in einer Pressemitteilung vom 21. Dezember.

Der DIHT hatte die Abschaffung der KSK mit dem Argument gefordert, durch die verstärkten Kontrollen, ob Unternehmen ihrer Künstlersozialabgabepflicht nachkommen, und Nachzahlungsforderungen für bis zu fünf Jahre sei der Unmut in den betroffenen Unternehmen gewachsen. Die rückwirkenden Prüfungen müssten daher aufgegeben und die "derzeit häufig auftretende Verdachtsprüfung beendet werden".
Dem hält Börnsen entgegen, für die rund 160.000 selbstständigen Kulturschaffenden und Publizisten sei die Künstlersozialversicherung "ein unverzichtbarer Teil ihres freien kreativen Schaffens". "Die Forderung des DIHT auf Abschaffung rüttelt am Fundament unseres Sozialstaates", schreibt Börnsen, "sie kann von verantwortungsbewussten Wirtschaftsvertretern nicht ernsthaft erwogen werden, denn wer Kreativen eine Grundsicherheit entzieht, schadet damit den besonders schöpferischen Kräften in unserem Land."
"Problematisch" sei "allein der Sachverhalt, dass so manche Betriebe in der Vergangenheit keine oder nur Teilbeträge geleistet haben. Von der Arbeit der Kunstschaffenden haben sie jedoch voll profitiert. Es ist gegenüber den seriösen Unternehmen, die ihre Abgaben regelmäßig geleistet haben, gerechtfertigt, dass die 'schwarzen Schafe' jetzt zu Nachzahlungen herangezogen werden."

(22.12.2007)

Verweise zu diesem Artikel:
Pressemitteilung der CDU/CSU-Fraktion im Volltext
mediafon-Meldung zur Forderung des DIHT

Auf Sozialen Netzwerken posten:
Zum Seitenanfang

Meldung versenden   |    Druckversion dieser Seite   |   Impressum