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Unsere Fundgrube
zu wissenswerten, aber nicht mehr brandaktuellen Meldungen.

Informationen, die längere Zeit gültig bleiben, finden sich übrigens an anderer Stelle: Sie werden kontinuierlich in unseren Ratgeber mediafon eingepflegt.

Versicherungs-News (Archiv)

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Krankenversicherung:
Zahl der Nichtversicherten gesunken 
Nach Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) vom 7. Februar war die Neuregelung zum Krankenversicherungsschutz erfolgreich. Dies ergebe sich aus der jüngsten Mikrozensus-Auswertung des Statistischen Bundesamtes. Demnach hätten seit April 2007, also dem Inkrafttreten der Bestimmungen zur Pflichtversicherung im Rahmen der Gesundheitsreform, "mehr als 100.000 Versicherte wieder einen Krankenversicherungsschutz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gefunden".
Auf welcher Grundlage das BMG das Sinken der Nichtversichertenzahlen errechnet, wird aus der Mitteilung nicht klar. Die Erhebung des Statistischen Bundesamtes jedenfalls - so dessen Pressemitteilung - nennt hier nur die Zahlen aus dem ersten Quartal 2007 sowie Zahlen früherer Jahre. Demnach hatten Anfang 2007 rund 211.000 Menschen keinen Krankenversicherungsschutz.

--- Ab hier ergänzt am 18.2.08 ---

Nachrecherchiert und etwas anders berechnet hat die Zahlen die Welt. In einem Artikel vom 13. Februar stellt die Zeitung fest: "Die privaten Krankenversicherungen berichten, bei ihnen hätten sich 3300 bisher Unversicherte gemeldet. Dies seien vor allem Ältere." Gesundheitsministerin Schmidt habe zu der Differenz mitgeteilt, dass rund die Hälfte der ehemals Nichtversicherten durch die Aufnahme einer Beschäftigung wieder in einer Krankenkasse gelandet seien. - Die Zahl von 100.000 klingt da (bei aller Sympathie für das Grundanliegen) schon ein wenig nach Taschenspieler-Trick der Ministeriums-Pressestelle.

Schmidt appelliere per Pressemitteilung vom 13. Februar dabei an die Kassen, es Rückkehrern leicht zu machen: "Schauen Sie sich die sozialen Härtefälle genau an, prüfen Sie, wie man die Beiträge in erträglichen Raten einfordern, stunden oder auch ganz erlassen kann." Die Spitzenverbände der Krankenkassen und die Aufsichtsbehörden seien aufgefordert, hier eine vernünftige und möglichst einheitliche Lösung zu finden. Hierzu zietiert die Welt wiederum eine Sprecherin der Betriebskrankenkassen, die nur über Stundung mit sich reden lassen will. Eine nachträgliche Ermäßigung der Beiträge sehe sie nicht ein, wenn die Regierung keine Regelungen finde, wie die Kassen an ihr Geld kommen sollen.

(07.02.2008)

Verweise zu diesem Artikel:
Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Ratgeber mediafon zur Krankenversicherung
Welt-Artikel zu Unversicherten

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