Zurück zur StartseiteWer wir sind und wie wir beratenDer mediafon-RatgeberTermine & SeminareHonorare, Empfehlungen, Verträge und TarifeVolltext-SucheInterner Bereich





Unsere Fundgrube
zu wissenswerten, aber nicht mehr brandaktuellen Meldungen.

Informationen, die längere Zeit gültig bleiben, finden sich übrigens an anderer Stelle: Sie werden kontinuierlich in unseren Ratgeber mediafon eingepflegt.

Versicherungs-News (Archiv)

Zurück zur Übersicht

Regierung:
Altersarmut kaum einzuschätzen 
Selbst ein Arbeitsleben mit einem Mindesteinkommen von 7,50 Euro pro Stunde bzw. rund 60 Euro täglich reicht nicht, im Alter das Grundsicherungsniveau zu erreichen. Jedenfalls nicht, wenn auf diesem Niveau "nur" 45 Jahre lang Beiträge zur gesetzlichen Rente gezahlt werden.

Das ist eine Erkenntnis aus der Antwort der Regierung auf eine FDP-Anfrage zur Entwicklung der Altersarmut, die jetzt veröffentlicht wurde. Demnach bringt die erwähnte Konstellation eine Renten-Anwartschaft von "gut 600 Euro", knapp 30 Euro unter der Grundsicherung. Nach Meinung der Regierung ist eine Altersarmut insbesondere durch private Vorsorge, "gute Ausbildung und Beschäftigung zu ordentlichen Löhnen" zu verhindern. Ansonsten führt sie an, dass schwer einzuschätzen sei, wie sie die Altersarmut entwickele, da nicht abzuschätzen ist, in welchem Maße weitere Einkommen und Vorsorgemaßnahmen die gesetzliche Rente ergänzen. Unterstelle man beispielsweise für den eingangs genannten potenziellen Mindesteinkommenbezieher, dass er vier Prozent der Einkommen in einen privaten Altersvorsorge investiere, "läge das gesamte Alterseinkommen deutlich oberhalb des Grundsicherungsniveaus".

(04.06.2008)

Verweise zu diesem Artikel:
FDP-Fragen und Regierungsantworten

Auf Sozialen Netzwerken posten:
Zum Seitenanfang

Meldung versenden   |    Druckversion dieser Seite   |   Impressum