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Allgemeine News (Archiv)

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MigrantInnen gründen überproportional als Solo-Selbstständige 
Von den in Deutschland existierenden rund 600.000 Unternehmen, die von Personen mit Migrationshintergrund geführt werden, sind rund 366.000, also 61 Prozent, Ein-Personen-Unternehmen. Damit liegt sie gut fünf Prozent höher als bei Selbstständigen ohne Migrationshintergrund. Selbstständig tätige Migrantinnen arbeiten gar zu 70 Prozent im Ein-Frau-Betrieb. So heißt es im Siebten Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland, der Ende vergangener Woche im Bundestag diskutiert wurde.

Die Motive für die Entscheidung zur Selbstständigkeit – Unabhängigkeit, Verwirklichung eigener Ideen, Prestigegewinn, Verwertung von Qualifikation oder flexiblere Arbeitszeitgestaltung einerseits, Arbeitsmarktsituation und Arbeitslosigkeit andererseits – unterscheiden sich offensichtlich nicht von der der Selbstständigen ohne Migrationshintergrund. Ebenso wenig die Erwartungen an eine Unterstützung in der Gründungsphase wie passgenauere Angebote der Gründungsberatungen und des Coachings. Allerdings wollen Bund, Länder sowie Industrie- und Handelskammern Informationen und Veranstaltungen verstärkt in verschiedenen Herkunftssprachen anbieten.

(23.06.2008)

Verweise zu diesem Artikel:
Bericht der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration

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