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Allgemeine News (Archiv)

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Sich wehren
RBB-Freie nehmen sich einen freien Tag 
RBBpro, die Freienvertretung beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), ruft alle dort tätigen Freien auf, sich am 2. Oktober einen freien Tag zu nehmen. Die Aktion soll zeigen, wie abhängig der rbb von den Freien ist, und zugleich Protest artikulieren gegen die Schließung von Radio Multikulti, die viele Freie ihren Job kosten wird, gegen zunehmende Arbeitsverdichtung bei sinkenden Honoraren, gegen schlechte Arbeitsbedingungen.

"Nehmt Urlaub", heißt es in dem Aufruf, "sperrt den Tag, habt andere Aufträge, fühlt euch nicht oder wollt einfach nicht! Warum?
Braucht wirklich noch jemand eine Begründung? Seid Ihr zufrieden und könnt in Ruhe arbeiten? Habt Ihr keine Angst vor Konkurrenz, um euren Arbeitplatz? Habt Ihr keine Arbeitsverdichtung zu spüren bekommen – trotz gleich gebliebener Honorare seit Jahren? Oder sogar gesunkener? Arbeitet Ihr schon zehn Stunden am Tag, habt geteilte Dienste und bekommt keine Zuschläge für Nachts, Feiertags und das Wochenende? Glaubt Ihr, nur multikulti muss dran glauben und Ihr kommt ungeschoren davon?"

Und für alle, die befürchten, so ein freier Tag könne zu Nachteilen führen, zitiert rbbpro aus einer Dienstanweisung der Intendantin:

  • "Freie Mitarbeiter/innen können ihren Urlaub frei wählen. Sie dürfen nicht aufgefordert werden, sich in etwaige Urlaubslisten einzutragen und sich den Urlaub genehmigen zu lassen.
  • Freie Mitarbeiter/innen sind nicht verpflichtet, angebotene Aufträge anzunehmen. Die Ablehnung eines Angebots – die keiner Begründung bedarf – darf kein Anlass sein, keine Aufträge mehr anzubieten.
  • Freie Mitarbeiter/innen sind nicht verpflichtet, ihre Arbeitskraft in einem bestimmten Umfang dem RBB zur Verfügung zu stellen.
  • Freie Mitarbeiter/innen sind nicht verpflichtet, regelmäßig beim RBB zu erscheinen."

Na denn – schönen Urlaub!

(28.07.2008)

Verweise zu diesem Artikel:
Der Aufruf von rbbpro im Volltext

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