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Allgemeine News (Archiv)

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Integrationslehrkräfte: ver.di will höhere Honorare 
Als "Niedrighonorare" bezeichnete ver.di in Berlin den bisherigen Zuschuss des Bundes bei Integrationskursen. Zurzeit zahle hier das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Zuschuss von 2,35 Euro pro Teilnehmerin und Teilnehmer an Integrationskursen. Dieser Zuschuss sei auf mindestens 3 Euro anzuheben.

In einer Pressemitteilung vom 6. November zeigte sich ver.di verwundert, dass die von allen beteuerte "gesellschaftliche Schlüsselaufgabe" eine Integration auch durch Sprachkurse voranzutreiben "von der Politik so gut wie gar nicht wahr genommen geschweige denn angemessen bezahlt wird". Daher forderten ver.di und die 'Vertretung Berliner VHS-Dozent(inn)en' mehr Geld bereit zu stellen. Denn, so André Pollmann, Berliner ver.di-Fachsekretär für Honorarkräfte, zur deren Situation: "Ihre gesamte Situation ist prekär: Sie erhalten keine Honorarfortzahlung bei Krankheit, keine angemessene Vorsorgemöglichkeiten fürs Alter, keinerlei Beschäftigungssicherung. Sie werden in den Schulferien nicht bezahlt." Gleichzeitig wies der ver.di-Vertreter darauf hin, dass die Bezahlung der Deutschlehrerinnen und -lehrer nicht einheitlich geregelt sei. Sie würden auch bei Vollzeitarbeit freiberuflich eingesetzt und müssten soziale Risiken privat absichern. In allen Fällen aber liege der Verdienst "weit unter Niveau". Bei einer Vollzeitarbeit blieben nach Abzügen zwischen 900 und 1300 Euro übrig. Daher, so Pollmann, seien viele Integrationslehrerinnen und -lehrer überarbeitet "Sie leisten regelmäßig Überstunden, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können".

(07.11.2008)

Verweise zu diesem Artikel:
ver.di Mitteilung im Netzwerk Weiterbildung

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