Zurück zur StartseiteWer wir sind und wie wir beratenDer mediafon-RatgeberTermine & SeminareHonorare, Empfehlungen, Verträge und TarifeVolltext-SucheInterner Bereich





Unsere Fundgrube
zu wissenswerten, aber nicht mehr brandaktuellen Meldungen.

Informationen, die längere Zeit gültig bleiben, finden sich übrigens an anderer Stelle: Sie werden kontinuierlich in unseren Ratgeber mediafon eingepflegt.

Versicherungs-News (Archiv)

Zurück zur Übersicht

Krankengeld
ver.di fordert soziale Krankengeldregelung 
Eine umfassende Rücknahme der zum 1.1.2009 eingeführten Änderungen beim Krankengeld für Selbstständige, befristet und unständig Beschäftigte hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gefordert. In einer Stellungnahme vom 15. Januar zu den bereits vom Gesundheitsministerium vorgeschlagenen Änderungen begrüßt es ver.di, dass der Gesetzgeber die ”unzumutbaren Härten” der Krankengeldstreichung zurücknehmen will, fordert jedoch ”weitergehende Änderungen” sowie eindeutige Übergangsregelungen für Leute, die bereits einen Wahltarif abgeschlossen haben bzw. die in der Übergangszeit bis zum Beschluss der erneuten Gesetzesänderung krank werden.

Insbesondere fordert die Leiterin des ver.di-Referats Selbstständige, Veronika Mirschel, in ihrer Stellungnahme die Wiederherstellung des Krankengeldanspruchs für befristet und unständig Beschäftigte vom ersten Krankheitstag an, wie er bis zum 31.12.2008 bestanden hatte. Für freiwillig und über die KSK versicherte Selbstständige sollen die Krankenkassen Wahltarife anbieten, mit denen ein Krankengeld bereits zu einem früheren Zeitpunkt abgesichert werden kann. Dabei sollten die Versicherungen jedoch gesetzlich verpflichtet werden, Tarife anzubieten, die ”den Maßstäben einer sozialen Krankenversicherung genügen” - was bei vielen der zuletzt auf den Markt geworfenen Wahltarife nicht der Fall war. Konkret solle geregelt werden, dass die Tarife
  • nicht nach Geschlecht oder nach Lebensalter gestaffelt werden dürfen,
  • bereits nach einem Jahr wieder kündbar sind und
  • bei einem Krankenkassenwechsel auf eine Karenzzeit verzichten.
Schließlich müsse garantiert werden, dass diese Tarife die gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf das volle Mutterschaftsgeld erfüllen, was bei einigen der zuletzt angebotenen Wahltarife zumindest nicht eindeutig war.

(16.01.2009)

Verweise zu diesem Artikel:
ver.di-Stellungnahme zur Reform der Reform

Auf Sozialen Netzwerken posten:
Zum Seitenanfang

Meldung versenden   |    Druckversion dieser Seite   |   Impressum