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Allgemeine News (Archiv)

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Branchenkonjunktur
IT-Freiberufler trotzen der Krise 
Die Mehrheit der Freiberufler im IT-Bereich ist nicht bereit, angesichts der Wirtschaftskrise ihre Honorare zu reduzieren. In einer aktuellen Umfrage zeigten sich lediglich 25 Prozent der Befragten zu einer Honorarsenkung bereit, während 74 Prozent sich das nicht vorstellen konnten. Allerdings rechneten 44 Prozent mit einem Rückgang der Aufträge. Derweil prognostizieren Marktforscher für 2009 einen Rückgang der weltweiten IT-Ausgaben von 3,4 auf 3,2 Billionen US-Dollar.

Eine Umfrage der GECO-Gruppe, eines Vermittlers für IT-Experten, zeigt, dass unter den IT-Freiberuflern zumindest noch keine Panik aufgekommen ist. Von 175 repräsentativ ausgewählten IT-lern gingen immerhin noch 38 Prozent davon aus, dass die Projektanfragen auf unverändertem Niveau bleiben, 44 Prozent rechneten mit einem Rückgang. Die Bereitschaft, in dieser Situation die eigenen Honorarforderungen zu reduzieren, um konkurrenzfähig zu bleiben, war mit 25 Prozent erfreulich gering, im unteren Preissegment nach Angaben der GECO jedoch besonders ausgeprägt. Von den befragten ITlern gaben 44 Prozent ihre Honorarforderungen mit mehr als 30 Euro pro Stunde an; 18 Prozent lagen unter 20 Euro.

Derweil dürfte der Auftragskuchen tatsächlich kleiner werden, allerdings nicht in so krassem Maße wie in anderen Wirtschaftszweigen. Das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert für 2009 einen Rückgang der weltweiten IT-Ausgaben um 3,8 Prozent. Hiervon werde mit einem Minus von 14,9 Prozent in erster Linie die Hardware-Industrie betroffen sein, während die IT-Dienstleistungen mit -1,7 Prozent relativ glimplich davonkämen und die Softwarebranche mit +0,3 Prozent sogar einen leichten Zuwachs verbuchen könne.

(16.04.2009)

Verweise zu diesem Artikel:
Mitteilung der GECO-Gruppe im Volltext
Networkcomputing-Meldung zur Gartner-Prognose

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