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Allgemeine News (Archiv)

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Konjunktur
2008 mehr Pleiten als Neugründungen 
Die Zahl der gewerblichen Existenzgründungen ist im Jahr 2008 vom 426.000 auf 399.000 gesunken und lag damit erstmals seit über 30 Jahren unter der Zahl der Unternehmensschließungen. Die Zahl der Freiberufler nahm dagegen erneut "signifikant" zu. Das geht aus Berechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn hervor, die der Parlamentarische Staatssekretär Hartmut Schauerte am 22. April in Berlin bekannt gab.

Nach diesen Zahlen ging die Gesamtzahl der Gewerbebetriebe in Deutschland zum ersten Mal seit über 30 Jahren zurück. Damit hat der Trend bei den Existenzgründungen, der schon seit Abschaffung der Ich-AG-Förderung im Sommer 2006 rückläufig ist, einen vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Nach Auffassung von Schauerte hat der erstmalige Rückgang der Gesamtzahl der Gewerbebetriebe in Duetschland jedoch einen anderen Grund: Ursächlich sei unter anderem ”die noch gute konjunkturelle Lage und positive Arbeitsmarktlage im 1. Halbjahr 2008”, heißt es in der seiner Pressemitteilung. Diese gute Lage hätten vor allem Kleingewerbetreibende genutzt und ”der Anstellung in einem Betrieb gegenüber der Gründung eines eigenen Unternehmens den Vorzug gegeben”.

Seine Konsequenz daraus bleibt jedoch vage: Es gelte, ”das Klima für die unternehmerische Selbständigkeit in Deutschland weiter zu verbessern”. Diese Forderung richtete Schauerte ”auch an die Schulen und Hochschulen”: Das Thema unternehmerische Selbständigkeit und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen müssten ”eine viel größere Rolle in unserem Bildungssystem einnehmen”.

(23.04.2009)

Verweise zu diesem Artikel:
Die Pressemitteilung ides Wirtschaftsministeriums im Volltext

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