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Allgemeine News (Archiv)

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Regierungsantwort zum Gründungszuschuss 


Im Schnitt gründeten in den vergangenen zwei Jahren rund 10.000 Personen pro Monat mit dem Gründungszuschuss. Das sind in etwa so viele, wie sich zuvor mit dem Überbrückungsgeld selbstständig machten, das ebenfalls nur für Menschen angeboten wurde, die zuvor in einem festen Arbeitsverhältnis standen. Der Gründungszuschuss jedoch kostet die Arbeitsagentur mit etwas über 1.000 Euro pro Monat nur gut die Hälfte. Das geht aus einer Antwort der Regierung hervor, die sie auf Fragen der Grünen-Fraktion zur Gründungsförderung gab.


Dabei wies die Regierung - so heute im bundestag vom 2. Juni - darauf hin, es würden sich im Vergleich zwischen Gründungszuschuss und den bis 2006 gültigen Instrumenten Existenzgründungzuschuss ("Ich-AG") und Überbrückungsgeld insgesamt weniger Zugänge bei dem neuen Förderinstrument ergeben. Der Vergleich sei jedoch "methodisch schwierig". Die Instrumente seien "in unterschiedlichen Zeiträumen und damit auch unter unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen" zum Einsatz gekommen. - Die Zahl der nach den alten Instrumenten Geförderten gibt die Regierung für das Jahr 2006 mit knapp 43.000 Personen beim Existenzgründungzuschuss und 108.000 beim Überbrückungsgeld an. Zudem nennt sie "mehr als 30.000 Förderfälle" beim Einstiegsgeld in den Jahren 2006 und 2007.

In ihrer Antwort kündigte die Regierung auch an, die Nachhaltigkeit der neuen Förderung zu prüfen. Die ersten Ergebnisse sollen in 2010 vorliegen. Insgesamt ist wohl damit zu rechnen, dass der Gründungszuschuss in der jetzigen Form erhalten bleiben soll, denn die Bundesregierung sieht "derzeit keinen Anlass für eine grundlegende Änderung der bestehenden Gründungsförderung". Ein erstaunliches Fazit, denn zu Details, etwa ob es signifikante Unterschiede in Bildungsgrad, Einkommen etc. der Gründerinnen und Gründer nach den alten und neuen Fördermaßnahmen gibt und bei wie vielen Personen den Gründungszuschuss um sechs Monate verlängert wurde, liegen der Regierung "statistisch auswertbare Daten nicht vor".

(02.06.2009)

Verweise zu diesem Artikel:
Die Regierungsantwort (PDF)

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