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Versicherungs-News (Archiv) Zurück zur Übersicht
| Sozialversicherung | | Künstlersozialabgabe soll erneut sinken | | Das Bundesarbeitsministerium möchte die Künstlersozialabgabe für 2010 von derzeit 4,4 auf 3,9 Prozent senken. Einen entsprechenden Verordnungsentwurf hat das Ministerium am 2. Juli verschickt. Die Abgabe läge damit deutlich unter dem bei Einführung der Künstlersozialkasse im Jahre 1983 geltenden Satz von 5,0 Prozent und nur einen zehntel Prozentpunkt über ihrem bisherigen Tiefststand von 3,8 Prozent in den Jahren 2002 und 2003.
| ”Die Künstlersozialversicherung ist konsolidiert”, meldet das Bundesarbeitsministerium. Auf wessen Kosten, das geht aus der Mitteilung leider nicht hervor. Mit der Künstlersozialabgabe, die alle Unternehmen auf ihre an freie Künstler und Publizistinnen gezahlten Honorare abführen müssen, finanzieren die Unternehmen den ”Arbeitgeberanteil” an den Sozialabgaben der KSK-Versicherten. Nach Angaben des Ministeriums sind derzeit mehr als 160.000 Künstlerinnen und Publizisten über die KSK versichert.
In den letzten Jahren hat die KSK verstärkte Kontrollen durchgeführt, zum einen bei Unternehmen, ob diese ihrer Künstlersozialabgabepflicht nachkommen, zum anderen aber auch bei Versicherten, ob diese noch die Voraussetzungen für eine Versicherung über die KSK erfüllen und ob sie in der Vergangenheit ihr Einkommen korrekt geschätzt haben. Auf den Erfolg dieser Kontrollen führt das Ministerium die jetzt möglich gewordene Senkung zurück.
(06.07.2009)
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