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zu wissenswerten, aber nicht mehr brandaktuellen Meldungen.

Informationen, die längere Zeit gültig bleiben, finden sich übrigens an anderer Stelle: Sie werden kontinuierlich in unseren Ratgeber mediafon eingepflegt.

Steuer-News (Archiv)

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Steuerrecht
Neue Regeln für Spenden und zusammenfassende Meldung 
Der Bundesrat hat am 26. März einem Gesetz zugestimmt, das verschiedene Vorgaben der EU und des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vor allem in Steuerfragen in deutsches Recht umsetzt. Praktische Änderungen gibt es vor allem bei der Absetzbarkeit von Spenden und bei der Abgabepflicht für "zusammenfassende Meldungen" bei Geschäften mit Unternehmen in anderen EU-Staaten.

Wer Geld an eine Organisation spendet, die zwar in einem anderen Land der EU sitzt, dort aber als gemeinnützig anerkannt ist, darf diese Spende auch in seiner deutschen Einkommensteuererklärung als Sonderausgabe geltend machen. Das hat schon vor geraumer Zeit der EuGH verkündet, und das steht nun auch in dem "Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher EU-Vorgaben sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften", das der Bundestag am 26. März beschlossen hat. Die Neuregelung gilt rückwirkend für alle noch nicht abgeschlossenen Steuerfälle.

Neben vielen weiteren Änderungen, die im mediafon-Bereich weniger interessant sind, bringt das Gesetz eine neue Pflicht für Selbstständige, die Waren an Unternehmen in anderen Ländern der EU verkauft und dafür, weil der Kunde eine Umsatzsteueridentifikationsnummer hatte, keine Umsatzsteuer erhoben haben: Sie müssen diese Umsätze vom 1. Juli 2010 an monatlich in einer Zusammenfassenden Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) melden. Bisher war das nur vierteljährlich nötig.

(26.03.2010)

Verweise zu diesem Artikel:
Der mediafon-Ratgeber zur Umsatzsteuer bei Geschäften innerhalb der EU

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