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Allgemeine News (Archiv)

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Lebensperspektive
Selbstständig geht bis zum Ruhestand 

Selbstständigkeit ist keineswegs nur eine Sache für jüngere Leute. Im Gegenteil: Eine Auswertung des Freiberuflerportals gulp.de zeigt, dass zumindest im IT-Bereich Leute, die einmal selbstständig sind, auch selbstständig bleiben. Und mit zunehmender Berufserfahrung auch immer mehr verdienen.


Diesen Stoßseufzer hört man häufig von Selbstständigen: "Es macht ja Spaß. Und ganz gut leben kann ich davon auch. Aber ob ich das auch noch kann, wenn ich erst mal 50 bin?" Man kann. Zumindest im IT-Bereich.

Das Projektvermittlungspotential www.gulp.de hat für die Jahre 2006 und 2011 die Profile der dort registrierten IT-Selbstständigen verglichen und ist dabei zu einer verblüffenden Feststellung bekommen: Die Selbstständigen werden immer älter. Oder anders gesagt: Die Alterskurve verschiebt sich immer weiter in Richtung Ruhestand.

Waren im Februar 2006 noch 42,9 Prozent der bei Gulp eingeschriebenen Selbstständigen jünger als 40 Jahre, so waren es im Februar 2011 nur noch 24,1 Prozent. Dafür nahm die Zahl der über 49-Jährigen von 16,2 auf 27,9 Prozent zu. Das Durchschnittsalter erhöhte sich in diesen fünf Jahren um etwa dreihalb auf jetzt rund 45 Jahre. Und diese Werte kann man durchaus als repräsentativ nehmen, denn nach Angaben von Gulp haben inzwischen etwa 90 Prozent der in Deutschland tätigen (d.h. im Mikrozensus 2009 ermittelten) IT-Selbstständigen ein Profil bei Gulp.

Diese Alterverschiebung ist jedoch keineswegs als Vergreisung zu deuten, sondern bedeutet vielmehr: Wer einmal mit dem selbstständigen Arbeiten im IT-Bereich angefangen hat, hört damit so schnell nicht wieder auf. Da gleichzeitig offenbar die Zahl der Neueinsteiger zurück geht, bedeutet das nach der Interpretation von Gulp, dass sich die Altersstruktur für "diese vergleichsweise noch junge Disziplin . . . nun langsam auf einem normalen Niveau einpendelt".

Besonders erfreulich dabei ist, dass sich die Beständigkeit der Erfahrenen offensichtlich auszahlt, steigen doch die durchschnittlichen Stundensätze, wie sie in den Profilen verlangt werden, von 59 € in der Altersgruppe 25 – 29 Jahre kontinuierlich auf 74 € in den Altersgruppen ab 40 Jahren an. Erst zwischen 55 und 65 Jahren ist dann ein geringfügiger Rückgang auf 72 € festzustellen.

Also bleibt dabei: Es funktioniert!

(07.04.2011)

Verweise zu diesem Artikel:
Die GULP-Pressemitteilung zum Thema im Volltext

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