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Allgemeine News (Archiv)

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Wachstum vor allem bei unverkammerten freien Berufen 

Die Zahl der freiberuflich Selbstständigen ist im vergangenen Jahr wieder kräftiger gestiegen. Das geht aus den neuesten Statistiken des Nürnberger Universitäts-Instituts für freie Berufe hervor. Demnach ist die Zahl der Freien gegenüber dem Vorjahr um fast 4,3 Prozent auf nun knapp 1,2 Millionen gestiegen.


Während die klassischen, verkammerten freien Berufe nach Angaben des Instituts nicht einmal ein halbes Prozent zulegten, wuchsen die anderen Bereiche mit über sieben Prozent um so kräftiger. Am stärksten legten - nach der Einteilung des IFB in vier Bereiche - die Heilberufe zu, am geringsten die Kulturschaffenden. Die Werte im Einzelnen:

BerufsbereichAnzahl Ende 2011AnteilSteigerung zum Vorjahr
Heilberufe364.00030,5 %5,8 %
Beratungen324.00027,2 %4,5 %
Kultur291.00024,4 %2,1 %
Technik213.00017,9 %4,4 %
Quelle: IFB-Statistik (PDF)

Werden die vom IFB errechneten 238.000 nicht sozialversicherungspflichtigen Familienangehörigen hinzugerechnet, arbeiten 1,43 Millionen Menschen in Deutschland unternehmerisch im Bereich der freien Berufe. - Ein wenig verwundert diese Zahl jedoch, weil demnach in diesen Unternehmensfamilien über 16 Prozent mithelfende Angehörige wären, wogegen das Statistische Bundesamt hier für alle selbstständigen Berufe "nur" auf eine Quote von knapp fünf Prozent kommt. Zudem liegt die vom IFB errechnete Zahl der helfenden Angehörigen für (das letze vom Mikrozensus erfasste) Jahr 2010 mit 225.000 Personen sogar knapp über der Zahl, die das Bundesamt für die über 4,2 Millionen Selbstständige insgesamt angibt.

Die Statistiken des IFB werden traditionell erst dem eher konservativen Lobbyverband Bundesverband der Freien Berufe (BFB) zur Verfügung gestellt und erst später im Bereich Statistik der IFB-eigenen Website aktualisiert. Beim BFB finden sich die aktuellen Statistiken im Bereich Daten und-Fakten 2012.

(13.06.2012)

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