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Steuer-News (Archiv)

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ElStEr
Umsatzsteuervoranmeldung geht noch ohne Zertifikat 

Wer sich die neuerdings erforderliche Authentifizierung für ElStEr, das Steuersystem der Finanzverwaltung, noch nicht besorgt hat, kann die erste Umsatzsteuervoranmeldung im neuen Jahr auch ohne dieses Zertifikat elektronisch an das Finanamt übermitteln. Das geht aus einem Hinweis hervor, den die Finanzverwaltung kurz vor Weihnachten auf ihrem Elster-online-Portal veröffentlicht hat.


Viele hatten ein Chaos und zusammenbrechende Server befürchtet, wenn gleich zu Beginn des Neuen Jahres Abertausende von Selbstständigen bei Elster-online des elektronische Zertifikat beantragen, das nach der Neufassung der Steuerdaten-Übermittlungsverordnung ab 1. Januar nötig ist, um bestimmte Steuerformulare elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln.

Auch die Finanzverwaltung hatte diese Befürchtung offenbar, und so hat sie sich zu einem begrüßenswerten Schritt entschlossen: Vorübergehend bis zum 31. August 2013 dürfen
  • Umsatzsteuervoranmeldungen,
  • Lohnsteueranmeldungen,
  • Anmeldungen von Sondervorauszahlungen,
  • Anträge auf Dauerfristverlängerung sowie
  • Zusammenfassende Meldungen
einfach weiter wie bisher, also ohne elektronisches Zertifikat, an das Finanzamt übermittelt werden. (Dass sie elektronisch übermittelt werden, ist freilich weiterhin Pflicht.)

Wen das erleichtert, weil er die Registrierung bei Elster-online bisher verschlafen hatte, sollt sich freilich nicht nur beruhigt zurücklehnen. Denn der 31.8. kommt schneller als man denkt, und auch dann gilt wie bisher, dass die Registrierung bei Elster-online mit dem Postversand von Unterlagen verbunden ist, sprich: ein paar Tage dauert und deshalb nicht auf den letzten Drücker verschoben werden sollte.

Also, wer es noch nicht getan hat: Am besten jetzt gleich dort einloggen: https://www.elsteronline.de/eportal/

Die Authentifizierung ist nämlich nicht nur ein bürokratischer Akt, sondern bringt auch einen konkreten Vorteil: Wer eine Steuererklärung ohne Authentifizerung übermittelt, muss anschließend noch einen unterschriebenen Papierausdruck mit der Briefpost hinterher schicken – sonst gilt die Erklärung nicht als korrekt eingereicht. Wer die Übermittlung mit Authentifizerung vornimmt, kann sich das Nachreichen des Papierausdrucks sparen.

(23.12.2012)

Verweise zu diesem Artikel:
Hinweis der Finanzverwaltung

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