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Steuer-News (Archiv)

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Bundestag
Aufbewahrungsfristen jetzt vielleicht kürzer 

Der Bundestag hat das "Gesetz zur Verkürzung der Aufbewahrungsfristen sowie zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften" verabschiedet, mit dem die Aufbewahrungsfrist für Rechnungen und andere geschäftliche Unterlagen von zehn auf acht bzw. sieben Jahre verkürzt werden soll. Ob es wirklich in Kraft tritt, erscheint jedoch fraglich: Beim letzten Anlauf war die Verkürzung vor dem Bundesrat gescheitert.


Eigentlich sollte alles ganz transparent und planbar geschehen: Anders als in den Vorjahren verabschiedete der Bundestag das "Jahressteuergesetz 2013" nicht erst in dem Jahr, das das Gesetz im Titel trägt, sondern bereits im Jahr zuvor. Allein: Der Bundesrat sagte Nein, und im Vermittlungsausschuss hat man bis heute keine Lösung gefunden. Jetzt versucht es die Berliner Koalition einfach mit einem neuen Anlauf: Sie hat einen Teil der Regelungen des Jahressteuergesetzes 2013 in ein neues Gesetz gepackt, das am 25. April vom Bundestag verabschiedet wurde. In Kraft treten kann es jedoch nur, wenn auch der Bundesrat zustimmt. Und da sich die beschlossenen Regelungen nicht von den bereits im Herbst 2012 beschlossenen unterscheiden, ist das zumindest fraglich.

Neben den verkürzten Aufbewahrungsfristen enthält das Gesetz einige weitere Regelungen aus dem gescheiterten Jahressteuergesetz 2013:
  • Umsatzsteuerbefreiung für rechtliche Betreuer,
  • Umsatzsteuerbefreiung für Bühnenregisseure und -choreographen,
  • außerdem Änderungen bei der Erbschaftssteuer sowie weitere für Selbstständige unerhebliche Regelungen wie die Besteuerung des Wehrsoldes und die zweijährige Geltungsdauer der Lohnsteuerfreibeträge.
Welche Regelungen genau hier in Zukunft gelten, werden wir an dieser Stelle berichten, falls bzw. sobald das Gesetz den Bundesrat passiert hat.

(30.04.2013)

Verweise zu diesem Artikel:
Gesetzentwurf in der vom Bundestag verabschiedeten Fassung

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