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Versicherungs-News (Archiv)

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Unberechenbare Privatvorsorge 
Eine bittere, wenn auch nicht unerwartete Erkenntnis hat die gewerkschaftsnahe Hans Böckler Stiftung (HBS) für privat vorsorgende Selbstständige parat: Je nach Anbieter und Anlageform gleiche die private Altersvorsorge einem Glückspiel, heißt es in einem Böckler Impuls-Artikel vom 23. Mai. Demnach muss "im Alter mit sinkendem Lebensstandard rechnen", wer ein renditeschwaches Altersvorsorge-Produkt erwischt hat.

Grafik zum ThemaBei der kapitalgedeckten Altersvorsorge habe die Politik nur auf das Versorgungsniveau am Tag des Renteneintritts geschaut, stellt der Artikel eine zentrale Erkenntnis einer Studie zu dieser Vorsorgeform im Auftrag der HBS vor. Es komme aber letztlich auf die weitere Entwicklung der Auszahlungen an, benennen Uwe Fachinger, Harald Künem und Katharina Unger von der Universität Vechta sowie Martin Schulz von der Stiftung Warentest das zentrale Problem: Private Versicherungen müssen - anders als die gesetzliche Rente - die Renten nicht an die allgemeine Lohnentwicklung oder Inflation angepassen. Das könne im Rentenverlauf, besonders in Phasen mit hoher Inflation, zu "deutlichen Einbußen beim Lebensstandard" führen, schreiben die Autorin und Autoren der Studie. Die Auszahlungen unterschieden sich bei gleichen Einzahlungen je nach Anbieter und Anlageform erheblich und auch dauerhaft, denn: der Anbieter lässt sich während der Auszahlungsphase nicht mehr wechseln.

Für ihre Analyse haben die Forscherin und Forscher die Geschäftsberichte der unter die deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht fallenden Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds und Pensionskassen analysiert; ihre Die Studie wird demnächst veröffentlicht als HBS-Arbeitspapier 285: "Kapitalgedeckte Altersversorgung - Ihr Beitrag zur Lebensstandardsicherung".

(23.05.2013)

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