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Steuer-News (Archiv)

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Standortqualitäten
Gewerbesteuer-Hebesätze steigen auf breiter Front an 

Jede sechste Gemeinde in Deutschland hat für das laufende Jahr ihren Gewerbesteuer-Hebesatz angehoben. Das geht aus einer neuen Übersicht über die Hebesätze der Städte über 20.000 Einwohner hervor, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Ende Juli veröffentlicht hat. Unangefochtener Spitzenreiter bleibt die Stadt Oberhausen (NRW) mit einem Hebesatz von 520, während die hessischen Städte Eschborn und Bad Soden am Taunus mit jeweils 280 Punkten weiterhin den niedrigsten Hebesatz bundesweit haben.


Die Finanznot der Kommunen schlägt deutlich auf die Gewerbesteuer durch. Während es in den letzten Jahren nur wenig Bewegung bei den Gewerbesteuer-Hebesätzen gab, die maßgeblich die konkrete Höhe der Gewerbesteuer bestimmen und die jede Kommune in eigener Verantwortung festlegt, sind die Sätze für das Jahr 2013 in 116 der 685 deutschen Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern angehoben worden. Während es dabei die meisten Kommunen bei moderaten Erhöhungen um 10 bis 30 Punkte beließen, packte die Stadt Übach-Palenberg (Nordrhein-Westfalen) gleich 64 Punkte drauf und erhöhte ihren Hebesatz von 411 auf 475. In der Rote-Rosen-Stadt Lüneburg ächzt das Hotel Drei Könige nunmehr unter einem von 360 auf 420 Punkte erhöhten Satz. Im Vergleich dazu hielt sich die Stadt Overath (NRW) sehr zurück und erhöhte um lediglich zwei Punkte von 440 auf 442.

In den Großstädten tat sich dagegen wenig. Hier bleibt Oberhausen mit 520 Punkten (unverändert) Spitzenreiter; bei den Millionenstädten steht München mit 490 vor Köln mit 475 und Hamburg mit 470 Punkten (alle unverändert), während Berlin mit 410 Punkten vergleichsweise bescheiden bleibt und sogar von Potsdam (450) überboten wird. Die mit jeweils 280 Punkten "billigsten" Städte Eschborn und Bad Soden am Taunus liegen beide im Speckgürtel der Stadt Frankfurt am Main, die unverändert 460 Punkte erhebt.

Inwieweit von kleineren Orten das gesetzlich vorgeschriebene Minimum vom 200 Punkten ausgereizt wird, geht aus der DIHK-Übersicht leider nicht hervor.

(01.08.2013)

Verweise zu diesem Artikel:
DIHK-Übersicht Hebesätze in Gemeinden über 20.000 Einwohner
Der mediafon-Ratgeber zur Berechnung der Gewerbesteuer

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