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Allgemeine News (Archiv)

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Branchenkonjunktur
Für IT-Selbstständige geht's weiter bergauf 

Der Aufwärtstrend der Honorare für Selbstständige im IT-Bereich hat auch im letzten Jahr angehalten. In diesem Sommer lagen ihre durchschnittlichen Stundensatzforderungen bei 75 € und damit so hoch wie nie zuvor. Das geht aus der jüngsten Auswertung des Freiberuflerportals gulp.de zum Stichtag 1.8.2013 hervor.


In die Auswertung eingegangen sind die Daten derjenigen der rund 85.000 Profile von Selbstständigen bei GULP, die in den letzten sechs Monaten aktualisiert wurden, sowie rund 80.000 Projektanfragen, die im ersten Halbjahr 2013 über GULP abgewickelt wurden. Die wichtigsten Ergebnisse:
  • Mit 75 € liegen die durchschnittlich verlangten Stundensätze so hoch wie noch nie seit 1998, als GULP zum ersten Mal eine solche Auswertung veröffentlichte. Gegenüber den 74 €, die GULP vor einem Jahr ermittelte, ist das freilich nur eine Steigerung um einen einzigen Euro, und auch langfristig liegt die durchschnittliche Erhöhung der Honorarforderungen in diesem Jahrtausend gerade bei einem Prozent pro Jahr.
  • Die von den Auftraggebern "kontaktierten" Stundensätze stiegen im letzten Jahr ebenfalls um einen Euro auf nunmehr 73 €, womit sie immerhin wieder den bisherigen Höchststand des Jahres 2008 erreicht haben. Seit dem Jahr 2000 beträgt die Erhöhung hier im Schnitt gerade mal ein halbes Prozent pro Jahr.
  • Auch in der Schweiz gab es eine leichte Zunahme der geforderten Stundensätze von 93 auf 94 €, womit der bisherige Höchststand des Jahres 2002 von 97 € freilich noch lange nicht wieder erreicht ist. In Österreich stagnierten die Forderungen weiterhin bei 76 €.
  • Innerhalb Deutschlands setzte sich der Postleitzahlenbereich 6 . . . mit einer Zunahme um zwei auf 77 € wieder von den Bereichen 2 . . ., 4 . . . und 5 . . . ab, die alle auf 76 (75) € kamen. Die östlichen Postleitzahlenbereiche konnten ihren Rückstand geringfügig verringern und legten jeweils um zwei Euro auf 69 € (0 . . .) bzw. 72 € (1 . . .) zu.
  • Aufgegliedert nach Lebensalter reichen die durchschnittlichen Honorarforderungen von 62 € (+2) bei den unter 30-Jährigen bis zu 78 € (+1,5) in der Altersgruppe zwischen 40 und 49 Jahren, die mit über 45 Prozent auch den mit Abstand größten Anteil unter allen IT-Freiberuflern stellt, um dann bis zur Gruppe der über 65Jährigen wieder bis auf 68 € (+3) abzufallen.
  • Unter den Berufsgruppen bleiben die Projektleiter mit 84 und die Berater mit 80 € (beide +2) vorn, während die Administratoren mit 61 € (+1) weiterhin das Ende der Tabelle bilden. Den vorletzten Platz nehmen wie schon bei früheren Auswertungen die Hardware-Entwickler mit 64 € (+2) ein.

(Zur Erläuterung: www.gulp.de wertet regelmäßig die Profile der dort eingetragenen IT-Selbstständigen aus und ermittelt dabei zum einen die durchschnittlichen Stundensätze, die in den Profilen als Forderung genannt werden. Zum anderen werden die "kontaktierten" Stundensätze ermittelt, also die durchschnittlichen in den Profilen genannten Forderungen derjenigen Selbstständigen, an die sich Auftraggeber mit Projektanfragen gewandt haben.)
Diese Auswertungen wurden seit 1998 halbjährlich vorgenommen; die vorliegende Auswertung ist nunmehr die erste, die erst mit einem Abstand von zwölf Monaten nach der voran gegangenen Auswertung durchgeführt wurde.


(28.08.2013)


Verweise zu diesem Artikel:
Die vollständigen Daten von GULP von 1998 – 2013
Der mediafon-Ratgeber zum Thema "Was ist eigentlich ein angemessenes Honorar?"

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