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Informationen, die längere Zeit gültig bleiben, finden sich übrigens an anderer Stelle: Sie werden kontinuierlich in unseren Ratgeber mediafon eingepflegt.

Versicherungs-News (Archiv)

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VG Wort
Autorenversorgungswerk schenkt bis zu 7.500 Euro 

Bis zu 7.500 € können freie Autorinnen und Autoren neuerdings vom Autorenversorgungswerk der VG Wort als Zuschuss zu ihrer privaten Altersvorsorge erhalten. Nach der neuesten Richtlinie richtet sich die Höhe dieses Zuschusses jetzt nicht mehr nach den selbst eingezahlten Beiträgen, sondern nach der Ablaufleistung des abgeschlossenen Vorsorgevertrags. Davon gibt es 50 Prozent, höchstens aber 7.500 Euro als Einmalbetrag.


Wahrnehmungsberechtigte der VG Wort, die
  • in den letzten fünf Jahren nachweislich mindestens 50 Prozent ihrer Einkünfte – mindestens aber 3.900 € im Jahr – aus freier publizistischer Tätigkeit erzielt,
  • von Ausschüttungen der VG Wort profitiert haben und
  • über die KSK rentenversichert sind,
können vom Autorenversorgungswerk der Verwertungsgesellschaft Wort einen ansehnlichen Zuschuss zu einer privaten Altersvorsorge erhalten, soweit diese nicht schon von anderer Seite maßgeblich bezuschusst wurde. Als Zuschuss gibt es nach der jüngsten Version der Richtlinien, die der Stiftungsrat am 14. September beschlossen hat, nicht mehr wie bisher die Hälfte der selbst eingezahlten Beiträge, sondern die Hälfte der Ablaufleistung des jeweiligen Vertrages, bei Kapitallebensversicherungen also die Hälfte der vertraglich garantierten Kapitalabfindung.

Beträgt diese Ablaufleistung mindestens 5.000 €, so gibt es dazu einen Zuschuss von 50 Prozent eben dieser Ablaufleistung, höchstens aber 7.500 €. (Bisher lag der Höchstbetrag bei 5.000 €.)

Den entsprechenden Antrag können freie Journalisten, Autorinnen und Übersetzerinnen einmal im Leben stellen, und zwar frühestens in dem Jahr, in dem sie 50 Jahre alt werden, und spätestens bis zum Ende des Jahres, in dem sie das gesetzliche Rentenalter erreicht haben.

Wer unsicher ist, ob er die Bedingungen erfüllt, z.B. weil er sich vor vielen Jahren von der Rentenversicherungspflicht über die KSK hat befreien lassen oder weil sie von dritter Seite, z.B. einer Rundfunkanstalt im Rahmen der Tarifverträge für Freie, Zuschüsse zur Altersvorsorge erhalten hat, den bittet das Autorenversorgungswerk, trotzdem auf jeden Fall Kontakt mit der VG Wort aufzunehmen, damit geprüft werden kann, ob hier ein begründeter Fall für eine "Befreiung von den Voraussetzungen" vorliegt. In einem solchen Fall kann der Stiftungsrat den Zuschuss nämlich trotzdem gewähren.

Besprechen kann man das am besten mit Karin Leidenberger vom Autorenversorgungswerk, Tel. 089 51412-42 oder karin.leidenberger@vgwort.de.

(23.10.2013)

Verweise zu diesem Artikel:
Der mediafon-Ratgeber zum Autorenversorgungswerk
Die neuen Richtlinien zum "Autorenversorgungswerk II"
Das Antragsformular zum Download

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