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Allgemeine News (Archiv)

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Erste Vergütungsregel für Literaturübersetzungen 
Die Mitgliederversammlung des Verbands deutschsprachiger Übersetzer (VdÜ) hat eine 'Gemeinsame Vergütungsregel' mit großer Mehrheit gebilligt, die mit einer Gruppe von Verlagen unter Federführung des Hanser Verlags ausgehandelt wurde.

Die am 29. März von den in ver.di organisierten Übersetzerinnen und Übersetzern angenommene Vergütungsregel definiert erstmals das "angemessene Honorar", auf das sie nach § 32 UrhG Anspruch haben - und das sie notfalls einklagen können, wenn ihr konkreter Vertrag ein niedrigeres Honorar festlegt.

Diese Gemeinsame Vergütungsregel, die einstweilen sieben Verlage unterzeichnet haben, verstehen die Vertragspartner zugleich als Branchenregel. Mit ihr sei demnach der Maßstab gesetzt, an dem sich die Gerichte auch bei Streitigkeiten mit anderen Verlagen orientieren können und dürften. Um weitere juristische Auseinandersetzungen über die angemessene Vergütung von Literaturübersetzungen zu vermeiden, sollen nun weitere Verlage für den Abschluss gewonnen werden.

(31.03.2014)

Verweise zu diesem Artikel:
VdÜ-Pressemitteilung zur Vergütungsregel (PDF)
Der Ratgeber Selbstständige zum Recht auf angemessene Vergütung

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