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Informationen, die längere Zeit gültig bleiben, finden sich übrigens an anderer Stelle: Sie werden kontinuierlich in unseren Ratgeber mediafon eingepflegt.

Steuer-News (Archiv)

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Elektronische Steuererklärung
ElStEr für die Steuererklärung 2014 steht bereit 
Die Steuererklärungssoftware ElStEr steht in ihrer neuen Version für das Steuerjahr 2014 zur Verfügung. Das teilte das für die ElStEr-Entwicklung zuständige bayerische Finanzministerium am 11. Februar mit. Wie schon in den Vorjahren kann die Browser-Version ElsterOnline mit allen aktuellen Betriebssystemen benutzt werden, während das auf dem eigenen Computer zu installierende Programm ElsterFormular nur unter Windows ab der Version XP läuft.

Ziel der Elster-Entwicklung, so teilt das bayerische Finanzministerium mit, sei es, Elster zum System für die "vollständige papierlose Kommunikation zwischen Bürger und Finanzamt" weiter zu entwickeln, bis schließlich auch keine Belege mehr in Papierform eingereicht zu werden brauchen und auch die Steuerbescheide elektronisch zugestellt werden.

Aber so weit ist es noch nicht. Derzeit muss man weiterhin nach der elektronischen Übermittlung einen Papierausdruck der mit Elster erstellten Steuererklärungen samt den "gesetzlich erforderlichen Belegen" per Post an das Finanzamt schicken. Für die Einkommensteuer sind "gesetzlich erforderlich" z.B.
  • Spendenquittungen sowie
  • ggfs. eine Abschrift der Bilanz samt Gewinn- und Verlustrechnung.
Für alle weiteren Belege kann man ruhig abwarten, bis (bzw. ob) das Finanzamt sie anfordert.

Beim derzeitigen Entwicklungsstand kann man mit Elster die
  • Einkommensteuererklärung,
  • Einnahmenüberschussrechnung (EÜR),
  • Gewerbesteuererklärung sowie die
  • Umsatzsteuererklärung
erstellen und einreichen.

Zusätzlich kann, wer sich im ElsterOnline-Portal registriert hat, die
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung,
  • Zusammenfassende Meldung,
  • Lohnsteuer-Anmeldung,
  • Lohnsteuerbescheinigung sowie die
  • Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (für Arbeitgeber)
erstellen und übermitteln.

Das Finanzministerium gibt an, die aktuelle Elster-Version sei auch unter Windows XP lauffähig, rät jedoch davon ab, da es durch die eingestellte Unterstüzung seitens Microsofts zu Sicherheitsproblemen kommen könnte. Auf älteren Windows-Versionen läuft das Programm nicht mehr, ebensowenig auf anderen Betriebssystemen wie Mac OSX und Linux. Wer sie verwendet, kann jedoch die Browser-Version ElsterOnline benutzen. Zudem müssen Rechner und Browser mit dem sicheren Transferprotokoll https senden können.

Wer auf seinem Rechner bereits eine ältere Version von ElsterFormular installiert hat, kann diese nur dann per Update aktalisieren, sofern es sich um die aktuelle Vorjahresversion (11.5.3) handelt. Handelt es sich um eine ältere Vorgängerversion, empfiehlt das Finanzministerium eine vollständige Neuinstallation der aktuellen Software.

Die aktuelle Version steht zum Download auf https://www.elster.de/elfo_down.php; die Browser-Version erreicht man auf https://www.elster.de/eon_home.php.

Mit der aktuellen Elster-Version können die Steuererklärungen für 2014 ab sofort an das Finanzamt übermittelt werden. Übermäßige Eile bringt hier jedoch keinen Vorteil, da Arbeitgeber, Versicherungen und andere Institution, die gesetzlich verpflichtet sind, für die Steuerberechnung benötigte Daten (wie etwa Rentenbezugsmitteilungen oder Lohnsteuerbescheinigungen) elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln, hierfür bis Anfang März Zeit haben. Und solange diese Daten nicht vorliegen, fangen die Finanzämter auch nicht mit der Bearbeitung der Steuererklärungen an. Nach Angaben des Finanzministeriums Brandenburg ist mit der Zustellung der ersten fertigen Einkommensteuerbescheide daher nicht vor Mitte März zu rechnen.

(13.02.2015)

Verweise zu diesem Artikel:
Weitere Informationen auf der Elster-Übersichtsseite
Pressemitteilung des bayerischen Finanzministeriums vom 11.2.2015
Der mediafon-Ratgeber zur elektronischen Steuererklärung

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