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Versicherungs-News (Archiv)

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WDR-Prognose:
Der Hälfte der Solo-Selbstständigen droht Altersarmut 
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) geht davon aus, dass ab dem Jahr 2030 auch rund 1,5 Mio. Solo-Selbstständige mit einer Rente unterhalb der Armutsschwelle rechnen müssen. Für seine Prognose hat der Sender den derzeitigen Arbeitsmarkt sowie die Verteilung der Einkommen analysiert und kommt zu dem Fazit: Insgesamt verdient fast die Hälfte der Erwerbstätigen zu wenig, um Rentenansprüche über dem Grundsicherungsniveau zu erreichen.

Die Einzelprognose zu den Solo-Selbstständigen fällt ebenso aus. Hier stellt der Sender klar, es gäbe unter ihnen zwar auch sehr gut verdienende Personen, "doch das durchschnittliche Einkommen und die durchschnittlichen Ersparnisse liegen deutlich unter denen von Arbeitnehmern". Das rechtfertige die Annahme, von zukünftig annähernd drei Millionen Solo-Selbstständigen werde voraussichtlich die Hälfte abhängig von staatlichen Grundsicherungsleistungen werden. - Tatsächlich spricht ihr geringes Durchschnittseinkommen für diese Annahme: Laut WDR lag das mittlere Netto-Stundeneinkommen vor fünf Jahren bei nur 8,33 Euro.

Die Vorhersage zur Altersarmut der Geringverdienenden beruht zwar im Wesentlichen auf Betrachtungen zur der Entwicklung der gesetzlichen Rente, sie würde allerdings kaum anders lauten, wenn sie auch andere Vorsorgeformen einbezogen hätte: Ein großer Teil der Erwerbstätigen verdient schlicht zu wenig, um überhaupt irgendeine oder gar eine ausreichende Altersvorsorge finanzieren zu können.

(12.04.2016)

Verweise zu diesem Artikel:
WDR-Rentenprognose

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