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Allgemeine News (Archiv)

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Rot-Rot-Grün verspricht in Berlin bessere Honorare 
Der gerade veröffentlichte Koalitionsvertrag zwischen SPD, Linken und Grünen in Berlin zeigt, dass auch Länder etwas für (abhängig) Selbstständige tun können. - Bei entsprechendem politischem Willen, sich der eigenen Verantwortung als Auftraggeber zu stellen.

Der Vertrag der Koalitionäre kann natürlich erst mal nur vor der eigenen Tür kehren - das ist allerdings schon mehr, als sich die meisten Länder zutrauen. Und natürlich ist eine Koalitionsvereinbarung noch lange keine konkrete Umsetzung, aber zumindest sieht der politische Wille insbesondere Verbesserungen bei für das Land oder dessen Unternehmen tätigen Lehrkräften und Kunstschaffenden vor und spricht hier von "Mindesthonoraren" sowie Tarifverträgen für arbeitnehmerähnliche Selbstständige, die vereinbart werden sollen. Konkret steht dazu in der Koalitionsvereinbarung:
  • "Die Entlohnung für Lehrkräfte an Volkshochschulen und Musikschulen wird die Koalition erhöhen und prüfen, wie eine bessere soziale Absicherung sichergestellt werden kann."
  • "Für arbeitnehmerähnliche Beschäftigte will die Koalition eine tarifvertragliche Regelung abschließen."
  • Die Koalition will die Arbeitsbedingungen von Künstler*innen verbessern "durch die Einführung von Mindesthonoraren und -gagen in öffentlich geförderten Projekten" und insgesamt "eine solide soziale Absicherung für die selbstständigen Künstler*innen erreichen".
  • Weiterhin relevant für Selbstständige ist die Ankündigung "Zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Crowdworker wird die Koalition Maßnahmen wie die Einführung eines Gütesiegels für gute Arbeit bei Crowdworking begleiten."
  • Und schließlich: "Um Soloselbständige besser abzusichern und den Übergang in eine abgesicherte Arbeit zu erleichtern, wird die Koalition Bundesratsinitiativen für einen verbesserten Kranken- und Rentenversicherungsschutz initiieren."

    (19.11.2016)

Verweise zu diesem Artikel:
Der Rot-Rot-Grüne Koalitionsvertrag für Berlin

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